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Nachdem die Bundesregierung entgegen ihrer Aussage im Frühjahr die Erstattungsfähigkeit von medizinischem Cannabis nicht mehr in diesem Jahr anstrebt und eine konkrete Aussage über die sachlichen Gründe für den Reformverzug auf Anfrage von Frank Tempel vermieden hat, wird nun DIE LINKE als Oppositionsführerin einen umfassenden Antrag zur medizinischen Verwendung von Cannabis einbringen. Zudem hat Frank Tempel Beschwerde beim Bundestagspräsidenten Norbert Lammert aufgrund der Nichtbeantwortung einer Anfrage durch die Bundesregierung eingelegt.
Noch im Februar hatte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler eine Gesetzesänderung zugunsten von Patientinnen und Patienten mit einer Ausnahmegenehmigung zur medizinischen Verwendung von Cannabis in diesem Jahr versprochen. Diese Änderung sollte die Erstattungsfähigkeit von medizinischen Cannabis durch die Krankenkassen enthalten. Laut Aussage der Bundesregierung wird sie nach Anfrage von Frank Tempel dieses Versprechen aufgrund von Abstimmungsproblemen zwischen den zuständigen Ressorts nicht halten, obwohl die Regierung die konkreten sachlichen Abstimmungsprobleme verschwiegen hat. Die Nichtbeantwortung der Anfrage wird daher ein parlamentarisches Nachspiel haben, weil Frank Tempel hierzu Beschwerde beim Bundestagspräsidenten Norbert Lammert eingelegt hat. Indes macht DIE LINKE weiter Druck im Interesse der Patientinnen und Patienten und wird nun einen eigenen Antrag im Bundestag einbringen.
Der Antrag der LINKEN (*pdf) sieht unter anderem vor:
weitere Anlagen:
AW VerzugRegelungCannabismedizin (*pdf)